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Gran Canaria: Touristen sollen ins All fliegen

3. Dezember 2013

schwerelosDachten wir am Sonntag schon, die verrückten Projekte von Gran Canaria nähern sich langsam ihrem Ende mit der Super-Sportanlage, geht es heute noch mal einen Zacken weiter! In wenigen Tagen stellt ein Schweizer Raumfahrtunternehmen eine Tourismus-Attraktion vor: Den Flug ins Weltall von Gran Canaria aus!

Am 12. Dezember stellt „Swiss Space System (S3)“ sein Projekt vor, mit dem von Gran Canaria aus Touristen ins All fliegen sollen.

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Der Parabelflug soll 2014 starten – Kosten? Völlig unklar. Fotos: Wikipedia

Während  der Präsentation auf dem Messegelände „Expomeloneras“, will die Firma erstmals öffentlich für diese Idee werben. Los gehen soll es mit so genannten „Null-Schwerkraft-Flügen“ schon ab dem kommenden Jahr. Dabei wird ein modifiziertes Flugzeug von Airbus verwendet, welches während des Fluges steil absinkt und so den Passagieren das Gefühl von Schwerelosigkeit geben soll. Dieser Airbus soll ab dem Jahr 2018 dazu verwendet werden, ein Raummodul in eine Höhe von über 10 Kilometern zu bringen. Dieses Raummodul soll dann in die Umlaufbahn von kleinen Satelliten einschwenken.
Die Schweizer Firma hofft, ab dem Jahr 2020 suborbitale Flüge bis in eine Höhe von 100 Kilometer anbieten zu können. Ab dem Jahr 2017 sollen die ersten Tests mit dem Suborbiter (SOAR, wiederverwendbarer suborbitaler Flugkörper) durchgeführt werden. Geschäftspartner aus Spanien haben sich gemeinsam mit dem Raumfahrtunternehmen entschieden, die Inseln Gran Canaria und Fuerteventura als Basis auszuwählen. Übrigens: Steuervorteile spielen natürlich ein Rolle.
Wie gesagt, noch glauben wir ja nicht daran. Wobei, ein kleiner Raumflug zwischen Dünen-Wanderung und Museumsbesuch – hätte ja was, oder?

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  1. 3. Dezember 2013 um 18:34

    Verrückte gibts ja auf Gran Canaria jede Menge, da kommt es auf ein paar mehr oder weniger nicht an. Wenn das ganze dann auch noch Arbeitsplätze schafft sind uns auch diese Verrückten sehr willkommen. Biete mich dann als Reiseleiter an, habe ja jahrelange Erfahrungen bei „Hapitours“ sammeln können.

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