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Roque Nublo nur noch gegen Geld?

2. Januar 2016

TEJEDA – Autsch! Die Touristenmassen, welche die Stadt Tejeda jährlich heimsuchen wenn sie auf dem Weg zum Gipfel des zweithöchsten Berges von Gran Canaria sind (1.813 Meter), reichen der Gemeindeverwaltung offenbar nicht mehr aus, um in Lokalen und Läden ihr Geld zu lassen. Noch ist es nicht entschieden – das Inselparlament müsste zustimmen – doch die Idee des Tourismusverantwortlichen von Tejeda, Inez Jiménez, stößt schon jetzt auf breiten Widerstand: Touristen sollen beim Aufstieg auf den Roque Nublo – also auf das Wahrzeichen Gran Canarias – oder den Bentayga künftig Geld zahlen! Grund sei, dass der Touristenstrom auch jede Menge Müll verursache und die Naturattraktionen schädige.

Es handele sich aber nicht um einen Eintritt, relativiert Jiménez. Auch ginge es nicht primär um die Geldeinnahme an sich, sondern um eine Unterstützung zum Schutz der Attraktionen. Die Einnahmen könnten für die Einrichtung sanitärer Anlagen, für Papierkörbe und eine bessere touristische Infrastruktur verwendet werden. Auch eine Informationszentrum, welches über die Geschichte und Bedeutung dieser Wahrzeichen der Insel aufklärt, könnte – ähnlich wie beim Teide auf Teneriffa – gebaut werden..

 

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