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Teneriffa: Erdbeben am Teide

27. Februar 2014
Nördöstlich des Teide ("weißer Klecks" Mitte) wackelte heute morgen die Erde.

Nördöstlich des Teide („weißer Klecks“ Mitte) wackelte heute morgen die Erde.

Wir hatten ja in den vergangenen Beiträgen schon öfter darauf hingewiesen, dass die Kanaren als Ganzes noch immer eine aktive Erdbeben-Zone sind. Wobei die stärksten Aktivitäten natürlich auf den jüngeren Inseln – El Hierro und La Palma – zu finden sind. Allerdings ist es in den vergangenen Wochen sehr auffällig, dass sich die Bebenaktivitäten auch zunehmend in den „älteren“ Teilen des Archipels häufen. Immer wieder wackelte es zwischen Gran Canaria und Teneriffa – jüngst zwei mal vor der Nord-Westküste Teneriffas. Heute nun, um 9.49 Uhr (10.49 Uhr in Deutschland), gab es sogar ein Beben direkt unter Teneriffa mit der Stärke von 2,1. Nichts gefährliches – zeigt aber, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gibt. Und man erst recht nicht von erloschenen Aktivitäten sprechen darf! Das Bebenzentrum befand sich 12 Kilometer nörd-östlich des Teide (s. Karte). In welcher Tiefe sich das Beben abspielte ist noch unbekannt.

Übrigens: Der letzte Ausbruch am Teide-Massiv fand am 18. November 1909 am Chinyero, einem Schlackenkegel zehn Kilometer nordwestlich des Gipfels statt. Der letzte Ausbruch innerhalb der Caldera ereignete sich im Jahre 1798.

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