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Teror: Tausende ziehen ab heute zur heiligen Jungfrau

7. September 2012

Das wird ein Wochenende! In Teror wird wieder einmal die Schutzheilige „Pino“ geehrt. Tausende Canarios – natürlich von hunderten Touristen begeistert fotografiert – machen sie wieder auf den „heiligen“ Weg von Tamaraceite nach Teror. Sie werden die Schutzheilige „Pino“ um die Erfüllung ihrer Wünsche  bitten.Der Ablauf ist denkbar einfach: Mit einem innigen Wunsch pilgert man nach Teror. Geht er in Erfüllung kommt man in den folgenden Jahren wieder und dankt der Schutzheiligen.

Der Legende nach erschien einigen Schäfern im Jahr 1481 die Vision der Jungfrau Maria auf einer Pinie. Seitdem spielte Nuestra Señora del Pino (unsere Heilige Jungfrau von der Pinie) – so heißt auch die Kirche in Teror – eine bedeutende Rolle in der Geschichte und dem Alltag der Bewohner. Als Papst Pius XII. sie 1914 zur Schutzheiligen der Insel erklärte, wurde das kleine Städtchen Teror mit seiner heiligen Stätte die religiöse Hauptstadt der Insel.
Jedes Jahr am 8. September wird die Fiesta de la Virgen del Pino (Festtag der Heiligen Jungfrau von der Pinie) gefeiert und zahlreiche Pilger kommen aus allen Teilen der Insel nach Teror, um der Schutzheiligen ihre Verehrung zu erweisen. Dieser Festtag ist nicht nur das größte Event in der Region, sondern es ist auch eines der bedeutendsten religiösen Feste im Veranstaltungskalender der Insel. Die Feierlichkeiten dauern für gewöhnlich eine Woche. Traditionell beginnt der „Gang nach Teror“ in Tamaraceite. Ganze Gruppen – im Freundes- oder Familienkreis – machen sich auf den Pilgerweg. Heute wird die Schutzheilige aus ihrer Basilika geholt. Mit einer Prozession wird sie durch den Ort getragen und mit  Opfergaben bedacht.

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