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Experte: Kein Sand mehr aus Las Palmas für den Süden!

12. Mai 2014
Hier in Las Palmas gibt es Sand-Strand in Hülle und Fülle.

Hier in Las Palmas gibt es Sand-Strand in Hülle und Fülle.

Bilbao Ignacio Alonso, Physiker am Institut für  Meereswissenschaften der Uni in Las Palmas, fordert das geplante Abbaggern von angespültem Sand in Las Palmas zu unterlassen. Denn eine solche Aktion würde „irreversible Schäden an der Umwelt verursachen“, wie es sie im Süden von GC schon jetzt gebe.

Der Stadtrat hatte bei dem Physiker eine Studie in Auftrag gegeben, um zu entscheiden, was mit dem „überschüssigen“ Sand am Strand von Las Canteras passieren soll. Dort sammelt sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder Sand an, infolge der veränderten Sedimentdynamik. Auch die Besiedlung von La Isleta hatte Auswirkungen, so dass die Meeresströmung mehr Sand anlagert als abträgt – im Gegensatz zum Süden.

In Maspalomas wird der Sand immer knapper.

In Maspalomas wird der Sand immer knapper.

Bilbao Alonso rät zur Vorsicht: „Überschüssiger“ Sand sollte maximal an die Stellen in Las Canteras transportiert werden, wo er derzeit fehlt. Abbagger-Aktionen wie im Jahr 2003 (35 300 Kubikmeter, die in der Alcaravaneras aufgekippt wurden) oder 2009 (40 400 Kubikmeter nach Maspalomas) dürften sich nicht wiederholen! Denn dies könnte das ganze Öko-System aus dem Gleichgewicht bringen.

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