Nächste Hotelkette auf GC ist „pleite“
Oh je, die nächste Kette in Playa del Ingles ist in die Pleite gerutscht – so sehen es lokale Medien! Nach der Dunas Hotel-Gruppe hat nun eine weitere bekannte Kette zumindest Insolvenz angemeldet und wird abgewickelt: Diesmal ist es Los Porches Turistic SLU (Gran Classic). An mangelnden Besucherzahlen auf GC kann es nicht gelegen haben, denn die sind unverändert auf Rekord-Niveau.
Ähnlich wie bei den Dunas Hotels, sind auch hier verschiedene Faktoren zusammengekommen, die zu dem Zusammenbruch führten. Auch nicht geleistete Vereinbarungen mit Banken und Gläubigern spielten beim Zusammenbruch eine Rolle. Zumal die Hotelkette vom Service nicht so doll gewesen sein kann, wenn man sich die Kommentare auf verschiedenen Bewertungsportalen oder bei Facebook ansieht.
Mogán: Neues 5-Sterne-Hotel „Mogán Sol“ wird gebaut
Und es wird weitergebaut! Diesmal in der Gemeinde Mogán, genauer im oberen Bereich der Playa Mogán, in der Gegend Lomo Quiebre – am Fußballstadion. Dort hat eine norwegische Firma die Parzellen 26a, 26b und 27 erworben – insgesamt 45 280 Quadratmeter, bebaut werden 22 800 Quadratmeter. Auf dieser Fläche soll ein neues 5 Sterne Hotel gebaut werden, welches 912 Betten umfasst und 422 Zimmer bekommen soll. Der Name ist auch schon bekannt: „Mogán Sol“ – in der unteren Ebene sollen Läden und Lokale zu finden sein. Die Bauarbeiten sollen in wenigen Tagen beginnen – das neue Hotel im Juli 2016 schon eröffnen. Kosten: 35 Millionen Euro.
Und noch mal Dreharbeiten auf Gran Canaria: Während in Maspalomas die „Wild Oats“ gedreht werden, stehen nur wenige Kilometer weiter Schauspieler für die britische TV-Serie „Woody“ vor der Kamera. Gedreht wird für die BBC auf ganz Gran Canaria – überwiegend jedoch in Puerto de Mogan. 70 Prozent des Materials soll dort aufgenommen werden. Die Vorbereitungen für die Serie beginnen, so Produzent Neil Webster, im September. Gedreht werden soll ab Oktober. Bradley Walsh spielt eine der Hauptrollen. Ausgestrahlt werden soll die 1. Staffel – Folge je 30 Minuten – ab Februar 2015. Die Handlung ist einfach: Ein Journalist begibt sich auf die Suche nach seinem Ex-Chef. Der soll auf GC untergetaucht sein und ein Fischrestaurant aufgemacht haben. Die Suche gestaltet sich in den diversen Folgen witzig. Walsh war unter anderem in Doctor Who, Law & Order: UK und vor allem in Coronation Street zu sehen.
Gran Canaria: Flughafen Gando nun endlich erweitert
… am Dienstag wurde auf Gran Canaria der neue Teil des Flughafenterminals im Norden des Airportes Gando eingeweiht! 200 Millionen Euro hat die Flughafengesellschaft AENA ausgegeben. Die Nutzfläche beträgt nun 173 000 statt bislang 105 000 Quadratmeter. Die Erweiterung war nötig, da durch den rasanten Passagieranstieg der vergangenen Jahre das Terminal viel zu klein geworden ist und die Passagiere kaum noch Platz in den Wartebereichen hatten.
Wieder Ölteppich an der Küste von GC
Och nö, nicht schon wieder! Erneut schwappt ein Ölteppich an die Küste von Gran Canaria. Diesmal ist er eine Seemeile breit und zehn Seemeilen im Durchmesser. Helfer haben inzwischen schon damit begonnen, das Öl vom Strand weg zu kratzen. In diesem zweiten Fall innerhalb weniger Wochen hat es den Strand von Arinaga erwischt. Vor allem der Bereich, der von Tauchern genutzt wird, ist betroffen. Jedoch musste er nicht geschlossen werden. Auch der Hauptstrand bleibt weiter geöffnet. Wahrscheinlich stammt das Öl von den Reinigungsmaßnahmen auf Schiffen stammt. Die Küstenwache ist aktiv.
Warum die Canarios so uralte Autos fahren!
… in keiner anderen autonomen Region Spaniens fahren so viele alte Autos herum wie auf den Kanaren! Sechs von zehn Autos sind hier älter als zehn Jahre. Gründe: die anhaltende Wirtschaftskrise, die hohe Arbeitslosenquote und geringe Kreditvergabe der Banken.
Sommerferien: Schule bleiben nun zu
… etwa 300 000 Schüler der Inselgruppe haben das Schuljahr beendet und endlich Sommerferien. Auf den Kanaren beginnt die Schule wieder am 9. September. Normalerweise nötig, da jetzt die großen Hitzewellen beginnen. Allerdings wundern sich derzeit die Meteorologen, dass dieses Jahr so gar nichts passiert: Weder im Mai noch im Juni gab es die gefürchteten heißen Tage…
Toyota überschlägt sich in Las Palmas
In Las Palmas kam es heute zu einem Unfall auf der Avenida Marítima, in Höhe des Busbahnhofs San Telmo. Ein Toyota kam von der Fahrbahn ab – Ursache unbekannt -, raste über den mittleren Bordstein und überschlug sich. Dabei wurden zwei Frauen mittelschwer verletzt und eine weitere Frau leicht. Die Fahrerin (36 ) wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack des Fahrzeuges befreit. Die beiden anderen Insassinnen (beide 17) konnten selbst aus dem Wagen klettern. Rund um die Busstation kam es zu massiven Behinderungen.
UD Las Palmas nicht aufgestiegen
Eine schwarze Fußballwoche liegt hinter den Canarios: Erst das WM-Aus für Spanien in Brasilien. Und dann vergeigte heute Abend auch noch den UD Las Palmas den Aufstieg in die erste spanische Liga. Im Spiel gegen Cordoba (1:1) entschieden leider Chaoten der Canarios über den Nichtaufstieg! Alles sah in der 92. Minute so gut aus, als Las Palmas mit 1:0 führte. Die 31 240 Zuschauer im Estadio de Gran Canaria sahen ihren Verein bereits in der Premier League. Doch kurz vor dem Schlusspfiff stürmten sogenannte „Fans“ das Feld. Das Spiel musste unterbrochen werden. Die Polizei musste eingreifen. Nach der Unterbrechung sortierte sich Cordoba neu und erzielte in der Nachspielzeit – innerhalb weniger Sekunden – den Ausgleich.
Gran Canaria: Toter Pottwal angeschwemmt
Mal wieder ist ein Wal-Kadaver auf GC angeschwemmt worden. Diesmal handelt es sich um einen 19 Meter langen und 30 Tonnen schweren Pottwal. Er wurde am Samstag Abend am Strand von Juncalillo del Sur geschwemmt, im Süden, nahe dem Castillo del Romeral. Ein Schiff hat das tote Tier nach Arinaga geschleppt, wo er aus dem Wasser gezogen wurde und nun obduziert werden soll – um herauszufinden, ob er an Altersschwäche starb (denkbar bei der Größe!) oder es andere Ursachen gab. Das verendete Tier wurde bereits seit Donnerstag von der Küstenwache im Atlantik beobachtet – allerdings wollte man es im Meer behalten und der natürlichen Verwesung überlassen. Doch die Strömung trieb den Kadaver nun an.
Das Tier erschien an der Küste und auf den Punkt viele neugierige näherte gestrandet.






