Canarios werden in Deutschland zu Bäckern ausgebildet
Deutsche Brot- und Backwaren sind in der ganzen Welt beliebt. Auch auf den Kanaren erfreut sich deutsches Bäckerhandwerk zunehmender Beliebtheit, nicht nur in den einschlägigen Tourismusgebieten. Diesen Umstand haben sich die kanarische und die deutsche Arbeitsagentur zu nutze gemacht! Um die dramatische Jugendarbeitslosigkeit (70 Prozent!) zu senken, soll es mehrere Kooperationsprogramme nun geben. In Deutschland suchen vor allem Bäcker händeringend Lehrlinge. Was liegt da näher, als junge Spanier hier auszubilden? Weiterlesen …
Gran Canaria: Strum vorbei – Tomatenernte vernichtet

Das Schlimmste ist vorbei, die Sonne ist wieder da. Nur in den Bergen hängen noch die Wolken, regnet es noch hin und wieder. Doch die Folgen des Sturmes sind auf Gran Canaria überall zu sehen: Im Süden, Osten und Westen Gran Canarias wurden Tomatenpflanzen (Foto: Wikipedia) zerstört.. Allein im Süden ist eine zehn Hektar große Anbaufläche in Telde (San Bartolome de Tirajana) betroffen. Der peitschende Sturm ließdie Pflanzen umknicken, der Regen spülte die aus. Der Präsidenten des Verbandes der Landwirte, Roberto Goiriz, berichtet, dass „vier Hektar Tomatenpflanzen vernichtet worden, vier weitere wurden arg beschädigt.“ Auch Wege und Bewässerungssysteme wurden in Mitleidenschaft gezogen. Eine finanzielle Schadensbilanz gibt es noch nicht. Bei Facebook gibt’s immer ein paar Nachrichten zwischendurch.
Hier noch ein paar Videos vom Unwetter aus dem Süden Gran Canarias: Weiterlesen …
Blick in den GC1-Tunnel nach Mogan
Am 18. März eröffnet die Autobahn nach Mogán endlich. Hier schon mal eine Fahrt durch den Tunnel und ein letzter Blick auf die Bauarbeiten.
Sturmvideo von La Palma
So sieht es derzeit auf La Palma aus, wo der Sturm tobt. Auch auf Gran Canaria gilt inzwischen Warnstufe rot! (Mehr Videos unten!)
Sturm hinterlässt Probleme
(Update) Was für ein Wochenende! Mit über 130 km/h fegte der kleine Hurrican gestern auf die Kanaren zu. In Gran Canaria goss es wie aus Kannen. Während es heute im Norden der Insel, in der Hauptstadt, wieder meist sonnig ist, schaut es im Süden noch ganz anders aus. Von Maspalomas bis Agaete ist es grau, nass und stürmisch. Am Strand türmen sich noch immer meterhoch die Wellen auf. Es wird weiterhin nicht empfohlen ans Wasser zu gehen. Weiterlesen …
Playa del Ingles
Wie kommt man hin?
Abfahrt auf der GC-500 am Kreisel San Fernando, vorbei an Post in Richtung Altantik. Die Playa del Inglés ist ausgeschildert. Von den Hotels in Playa hält man sich einfach in Richtung Wasser. Von Maspalomas geht es mit dem Bus nach del Ingles oder am Strand von Maspalomas in Richtung Westen.
Wer badet hier?
Touristen. Alle Nationalitäten sind hier zu finden – vor allem Skandinavier, Briten und Deutsche.
Was ist das Besondere?
Die Dünen im Süden locken wohl fast jeden Strandbesucher, einmal in Richtung Maspalomas zu laufen. Aller 400 Meter gibt es Kioske und Liegen (gegen Gebühr). Der „Strand der Engländer“ bietet alles: FKK- und Textil-Strände sind ausgeschildert, es gibt Kinder-Bereiche und Sportzonen (Jet-Ski, Bananenboot, Segeln, Windsurfing und Wasserski). Die Playa del Ingles ist mit 2,7 Kilometern der wohl bekannteste Strand der Insel und gab auch dem Urlauberort seinen Namen.
Die Einkaufscenter am Strand (Anexo II. oder auch im „Norden“ Tropical) bieten vom McDonalds bis zur Strandbar alle, was das kulinarische Urlauberherz höher schlagen lässt. Dort gibt es auch Toiletten und Duschen.
Am Abend oder Morgen, wenn es noch ruhig ist, ziehen Jogger hier ihre Runden – am Tag sind die „Strandläufer“ zu Tausenden unterwegs. An der Playa del Ingles achten Rettungsschwimmern auf ungetrübten Urlaubsspaß, die Fahnen für das Baden sollten beachtet werden – im Norden gibt es eine große Rote-Kreuz-Station. Oberhalb des Strandes befindet sich die Promenade „Paseo Costa Canaria“ von der man an zahlreichen Stellen heruntersteigen kann zur Playa del Ingles. Bis zu den Dünen führt dieser Spazierweg entlang der Uferpromenade und der Weg, der schon Kilometer zuvor in San Agustin begonnen hat und an zahlreichen Stränden an der Südostküste vorbeiführte hat es auch hier in sich: Üppige Begrünung, schöne Palmen, ab und an ein Rastplatz und zahlreiche Villen säumen den Weg.
Hurrican auf den Kanaren!
Alles festbinden, jetzt wird es ordentlich stürmisch! Der staatliche Wetterdienst hat für das gesamte Wochenende Alarmstufe Orange ausgelöst. Morgen früh soll es auf den westlichen Inseln bereits los gehen: Hohe Wellen ( über 4 Meter), Starkregen, in Regionen über 300 Meter Schnee und vor allem mächtig viel Wind soll es geben. Am schlimmsten wird es am Sonntag in den Bergen von Gran Canaria, auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Inzwischen wurde die Warnung noch einmal verschärft, der Dienst spricht jetzt von einem Hurrican. Ausgenommen sind nur Lanzarote und Fuerteventura – dort soll es kräftig Regnen und der Wind nur in Böen 120 km/h erreichen.
Dass man lieber zu Hause bleiben sollte und nicht am Strand spazieren gehen, ist wohl selbstredend.


