Kanaren-Präsident schreibt an Spaniens MP
Der Präsident der kanarischen Regierung, Paulino Rivero, hat im Februar eine Erklärung an den Ministerpräsident von Spanien, Mariano Rajoy, geschickt. Heute wurden Teile des Inhaltes bekannt – Rivero fordert darin eine Reform der Autonomie-Vereinbarung und mehr Befugnisse für die Kanaren.
Die wichtigsten Punkte, so Rivero, sei die Zuständigkeiten auf den Kanaren nach dem Muster von Murcia zu stärken. Der autonomen Region Spaniens wurden im November weitreichende Rechte übertragen. Außerdem sei eine Reform der öffentlichen Verwaltung auf den Kanaren nötig. Weiterlesen …
San Agustin wird aufgehübscht
… nach Maspalomas und Playa del Ingles wird nun auch San Agustin aufgehübscht! Der Tourismus-Verwaltungsrat von Maspalomas hat 1,042 Millionen Euro bereit gestellt, um die touristische Infrastruktur in der Gemeinde zu verbessern. So soll ein Pavillon auf der Avenue Deutschland gebaut werden, auch die Promenade zum Strand von San Agustin soll verschönert werden. Der Verwaltungsrat hat eigentlich schon am 31. Dezember 2013 seine Arbeit eingestellt – hat allerdings, wegen der noch offenen Aufgaben, sein Bestehen bis zum Juli verlängert.
Erdbebenserie erschüttert Kanaren
Es geht wieder los. Über Wochen war es verhältnismäßig ruhig auf den Kanaren. Hin und wieder mal ein Zucken, ansonsten wurden kaum Beben registriert. Seit heute Nacht ist das anders. Allein seit Mitternacht hat es auf El Hierro bis 9 Uhr morgens 24 Mal gebebt! Die Beben (bis zu einer Stärke von 2,3) spielten sich primär im nördlichen Teil der Insel ab. Allesamt zwischen 19 und 15 Kilometer tief. Man kann also davon ausgehen, dass frische Lava einschießt und nun in den kommenden Tagen den Druck im Süden der Insel weiter erhöhen wird. Vielleicht wird ja der Eldiscreto südlich von El Hierro wieder aktiv? Weiterlesen …
Auch das noch: Öl zwischen Kanaren und Marokko gefunden
Bislang war eine Probebohrung schon in der Nähe von Marokko erfolgreich. Seit ein paar Wochen sucht Repsol nun auch ein paar hundert Kilometer vor Fuerteventura nach dem Schwarzen Gold. Und, leider, ist man wieder fündig geworden. Damit wird die Diskussion um die Ölförderung vor den Kanaren erneut angeheizt werden – denn die Vorkommen scheinen größer als bislang erwartet zu sein. Die Inselregierung will bekanntlich ein Referendum abhalten, um die Bohrungen zu verhindert – die spanische Zentralregierung sieht dies als illegal an und verweist auf die sonst ausbleibenden Einnahmen. Über den Umweltschutz und die Gefahren von Öl-Katastrophen für die Kanaren haben wir oft genug berichtet…
22 Boots-Flüchtlinge vor Maspalomas gerettet
Eine Patrouille der Guardia Civil hat in der Nacht, um kurz nach 1 Uhr, sieben Meilen vor der Küste von Maspalomas, ein Flüchtlingsboot aus dem Atlantik gezogen. Darin saßen 22 Immigranten, 11 aus der Sub-Sahara und 11 aus Maghreb – unter ihnen zwei Frauen und ein Baby und fünf Kinder. Das Boot hatte einen Motorschaden und trieb vor der Küste.
Die Polizei brachte die Flüchtlinge nach Arguineguin (Mogan), wo sie in die Obhut von Mitarbeitern des Roten Kreuzes gegeben wurden. Später bringt sie die Guardia Civil – wie üblich – zum Auffanglager für Einwanderer. Später entscheidet dann ein Gericht über den weiteren Verbleib.
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Maspalomas hat eine neue Königin
Die neue Königin vom „Carnaval de Maspalomas“ heißt Tamara Fietz Lorenzo – sie gewann mit ihrem Kleid „Der Diamant von Bangkok“ gestern Abend den Wettbewerb im Yumbo-Centrum. Die gesamte Gala wurde live im spanischen Fernsehen ausgestrahlt. Einer der Höhepunkte war die Performance-Duo „Brown Sugar“ , die das Publikum auf von den Bänken im Yumbo rissen.
Maspalomas: Werden die Dünen jetzt gesperrt?
Die Zahlen waren dramatisch, die Ende vergangener Woche vorgelegt wurden. Nun klingen auch die möglichen Gegenmaßnahmen dramatisch! Um die Dünen von Maspalomas wenigstens in Ansätzen retten zu können, müssten sie komplett für Besucher gesperrt und sich selbst überlassen werden! Doch vorerst soll Sand vor der Küste abgebaggert und in die Dünen gebracht werden…
Anwohner, Unternehmer, Umweltschützer, Wissenschaftler und die Regierung der Kanaren schlagen Alarm! Die Kontrollmaßnahmen, um die Dünen von Maspalomas zu schützen, müssen dringend intensiviert werden. Der Minister für Umwelt und Katastrophenschutz, María del Mar Arévalo, hat gemeinsam mit dem Verwaltungsrat der Naturschutzverbände in den vergangenen Monaten die Berichte und Studien ausgewertet, die 2013 erstellt wurden. „Die Dünen von Maspalomas sind von großer Bedeutung für die kanarischen Bürger und Besucher“, so del Mar Arévalo. Im vergangenen Jahr wurden im Naturschutzgebiet 50 neue Hinweisschilder ausgetauscht und viele Sperren saniert. Auch zur Zeit laufen – vor allem an den beiden Küstenseiten – Sanierungsarbeiten, neue Markierungen, Sperrleisten und Hinweisschilder werden errichtet. Die neuen Wegmarken sind aus strapazierfähigem Aluminium. Farblich sind sie so bedruckt, dass sie auch in der prallen kanarischen Sonne ein paar Jahre durchhalten werden. Weiterlesen …
„Carnaval de Maspalomas“ live im Internet schauen
Seit gestern läuft der 40. „Carnaval de Maspalomas“ – ganz Playa del Ingles ist aus dem Häuschen, im Yumbo-Centrum ist es noch voller als sonst. Wer heute leider nicht in Maspalomas dabei sein kann, nicht traurig sein! Denn der spanische TV-Sender TVE überträgt die Wahl der Karnevals-Königin heute Abend live! Am Donnerstag kann auch die Gala der Drag-Queens Live im Internet verfolgt werden. Jeweils ab 21 Uhr (22 Uhr deutscher Zeit) geht’s los!
Mitwählen! Kanaren-Foto als Foto des Jahres?
Voriges Jahr gewann ein einzigartiges Luftbild vom Ausbruch des Vulkan El Discreto bei La Restinga auf El Hierro den Wettbewerb um das NASA-Bild des Jahres. Auch in diesem Jahr ist eine Aufnahme von den Kanaren im Rennen um das „Earth 2104“-Foto. Es handelt sich um diese Luftaufnahme, welche am 15. Juli vom NASA-Satelliten Terra aufgenommen wurde. In der ersten Phase konkurrierte es gegen eine Foto vom Tibet Yarlung Tsangpo. Am Montag geht der Wettbewerb hier weiter. Votet mit und vielleicht schaffen es die Kanaren in diesem Jahr ja wieder aus’s Treppchen!
Maspalomas: Dünen verlieren 40 000 Kubikmeter Sand im Jahr!
Was für eine Schock-Meldung! Die Dünen von Maspalomas werden wohl auf Dauer nur durch ganz gewaltige Maßnahmen noch zu retten sein. Jährlich verlieren sie zur Zeit etwa 40 000 Kubikmeter Sand! Das sind etwa 26 olympische Schwimmbecken! Umweltschützer schlagen nun Alarm, dass vor allem der Tourismus am baldigen Aus der Dünen schuld sein wird. Liegen, Kioske und vor allem die strandnahe Bebauung haben den natürlichen Kreislauf gestört. Wind weht Sand inzwischen anders ab, Dünen-Wanderer beschleunigen die Erosion. Hotels und andere feste Verbauungen verhindern neue Ablagerungen oder neues Anwehen von Sand. Weiterlesen …





