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Kanaren: 319 Entsalzungsanlagen spenden Trinkwasser
… täglich müssen auf den Kanaren 660 000 Kubikmeter Trinkwasser mit enormen Engerieaufwand produziert werden. Denn nur ein kleiner Teil des flüssigen Nass auf den Kanarischen Inseln stammt aus natürlichen Quellen wie Bächen, Brunnen oder Stauseen. Der übergroße Teil muss aus Meerwasser gewonnen werden; dafür stehen 319 Meerwasser-Entsalzungsanlagen auf der Inselgruppe. Das meiste Wasser verbrauchen auf Gran Canaria übrigens die Touristen im Süden und Süd-Westen, gefolgt von der Landwirtschaft.
350 Taxis rollen in Maspalomas
… genau 350 Taxen gibt es in Maspalomas (inkl. Playa del Ingles) bei einer Einwohnerzahl von nur 58 000. Die unverhältnismäßig Hohe Zahl der Fahrzeuge liegt am Tourismus – den Urlauber nutzen die gelben Flitzer im Minutentakt, kaum ein Fahrzeug wartet länger als fünf Minuten auf einen Fahrgast! Und: Fünf Prozent aller Taxen müssen behindertengerecht ausgestattet sein, so schreit es die Regierung vor. Im Februar wurden 15 neue Behinderten-Taxen in Betrieb genommen.
Asteroid: Gran Canaria rast durchs All
… rund 620 000 bekannte Asteroiden sausen durch unser Sonnensystem und umkreisen mit uns die Sonne. Einer dieser Stein-Eisen-Eis-Klumpen mit der Nummer „353595 „, mit einem Durchmesser von vier Kilometern, wurde 24. August 2005 von einem Observatorium auf Mallorca entdeckt. Dann verschwand er, tauchte am 4. Oktober 2011 aber wieder auf. Die Internationale Astronomische Union gab ihm nun einen Namen: Grancanaria!Der Name schreibt sich zusammen, weil das Protokoll der IAU keine Leerzeichen erlaubt.
Seine Umlaufbahn – er kreist zwischen den Planeten Mars und Jupiter – ist leicht elliptisch und variiert zwischen 2,6 und 3,8 Astronomischen Einheiten (1 AE entspricht 150 000 Millionen Metern). Eine Umkreisung um die Sonne dauert 5,7 Erden-Jahre.
Deutsche stellen die meisten Residenten
… aus keinem anderen Land kommen so viele Residenten in Maspalomas wie aus Deutschland! Ganze 5 000 Deutsche sind beim Einwohnermeldeamt in Maspalomas registriert. Etwa 15 000 Deutsche leben generell auf Gran Canaria – temporär oder endgültig haben sie sich auf der Sonneninsel niedergelassen.
Überflieger: Ryanair knapp hinter Binter
… begann der irische Billigflieger Ryanair im Jahr 2009, den Flughafen Gando anzufliegen. 113 000 Passiere landeten und starteten damals auf GC in einem Ryanair-Flugzeug – 2010 waren es bereits über 600 000. Inzwischen kommen jedes Jahr über 1,1 Millionen Reisende mit Ryanari. Die Iren sind damit nach der regionalen „Binter Canarias“ die zweitstärkste Airline auf Gran Canaria. Noch, denn Norwegian arbeitet sich langsam aber sicher nach vorn.
GC1: Autobahn wird aufgehübscht
… lässt die Inselregierung die Flächen entlang der Autobahn GC-1 zwischen Flughafen Gando und Mogán reinigen. Denn für viele Urlauber ist die Strecke das Eintrittstor zur Insel und der erste Eindruck von Gran Canaria. Müll, alte Tomatenfelder und Ruinen trüben das gewünschte Bild allerdings. Nun sollen die Randzonen entlang der GC-1 verschönert werden – dafür stehen 6 Millionen Euro bereit.
Maspalomas: Park „Tony Gallardo“ wird wiederbelebt
… direkt vor dem Parkhaus von Maspalomas, nahe der Kamel-Brücke am Kanal, liegt der Park „Tony Gallardo“ – einst mit großem Aufwand errichtet. Doch seit Jahren ist er eingezäunt und geschlossen. Dies wird sich nun ändern! Der Park soll komplett gereinigt und mit 1 000 einheimischen Pflanzen aufgehübscht werden. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, soll der Park wieder öffnen.







