Archiv
Kanaren: 319 Entsalzungsanlagen spenden Trinkwasser
… täglich müssen auf den Kanaren 660 000 Kubikmeter Trinkwasser mit enormen Engerieaufwand produziert werden. Denn nur ein kleiner Teil des flüssigen Nass auf den Kanarischen Inseln stammt aus natürlichen Quellen wie Bächen, Brunnen oder Stauseen. Der übergroße Teil muss aus Meerwasser gewonnen werden; dafür stehen 319 Meerwasser-Entsalzungsanlagen auf der Inselgruppe. Das meiste Wasser verbrauchen auf Gran Canaria übrigens die Touristen im Süden und Süd-Westen, gefolgt von der Landwirtschaft.
Las Palmas: San Telmo wird saniert
Alles soll schöner werden in Las Palmas: Die Händler im Stadtviertel San Telmo erhalten nun finanzielle Unterstützung, um die Fassaden ihrer Läden zu verbessern. Diese Zuschüsse, sollen unter anderem in die Sanierung der Strandpromenade von San Telmo fließen, das Aussehen der Fassaden von 35 Lokalen und sechs Gebäuden verbessern. Außerdem sollen Schilder und Markisen erneuert werden und eine gewisse Standardisierung der gesamten Umgebung nach historischen Vorgaben erfolgen. Experten der Stadt sollen mit technischem Rat einbezogen werden. Unter anderem soll das Umfeld an der Kapelle neu gestaltet werden. Die Notwendigkeit für eine Sanierung der Paseo de San Telmo ist seit Jahren bekannt – zumal es von vielen Touristen als Tor zur Stadt durch den gleichnamigen Busbahnhof genutzt wird und somit ein Aushängeschild ist.
Teneriffa: Erdbeben am Teide
Wir hatten ja in den vergangenen Beiträgen schon öfter darauf hingewiesen, dass die Kanaren als Ganzes noch immer eine aktive Erdbeben-Zone sind. Wobei die stärksten Aktivitäten natürlich auf den jüngeren Inseln – El Hierro und La Palma – zu finden sind. Allerdings ist es in den vergangenen Wochen sehr auffällig, dass sich die Bebenaktivitäten auch zunehmend in den „älteren“ Teilen des Archipels häufen. Weiterlesen …
350 Taxis rollen in Maspalomas
… genau 350 Taxen gibt es in Maspalomas (inkl. Playa del Ingles) bei einer Einwohnerzahl von nur 58 000. Die unverhältnismäßig Hohe Zahl der Fahrzeuge liegt am Tourismus – den Urlauber nutzen die gelben Flitzer im Minutentakt, kaum ein Fahrzeug wartet länger als fünf Minuten auf einen Fahrgast! Und: Fünf Prozent aller Taxen müssen behindertengerecht ausgestattet sein, so schreit es die Regierung vor. Im Februar wurden 15 neue Behinderten-Taxen in Betrieb genommen.
Kanaren: Öl-Katastrophe würde Wassernot verursachen

Die brennde Öl-Plattform Deepwater Horizon 2010 – hoffentlich gibt es nie auf den Kanaren solche Bilder.
Roque Calero, Professor für Mechanik und Ingenieurwesen an der Uni Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC), analysierte nun mögliche Folgen eines Öl-Lecks – wenn zwischen Marokko und Lanzarote und Fuerteventura tatsächlich von Repsol nach Öl gebohrt wird. Die Folgen eines Ölteppichs wären nicht nur für den Tourismus eine Katastrophe: Beiden Inseln stünden dann „nur Wasservorräte für zwei Tage zur Verfügung“.
Entsalzungsanlagen würden innerhalb von Minuten durch die Rohöl-Mengen verklebt werden. Allein 200 000 bis 300 00 Touristen auf den beiden Inseln könnten nicht mehr versorgt werden. Calero: „Das so ist, aber niemand will es wissen!“ Die Reparatur solcher Anlagen, wenn denn das Wasser wieder sauber ist, würde mindestens einen Monat dauern. Weiterlesen …
Maspalomas: Fallschirmspringer abgestürzt
Ein brummende Flugzeug – dann: Plopp! Plopp! Plopp! Im Sekundentakt sind diese Geräusche jeden Nachmittag über den Dünen zu hören. Es ist ein beliebtes Fotomotiv, wie die Fallschirmspringer über den Dünen schweben und letztlich am Anexo II landen. Heute kam es allerdings am späten Nachmittag zu einem Unfall: Aus unbekannten Gründen hat ein Springer etwa 50 Meter über dem üblichen Landepunkt die Kontrolle über seinen Hauptfallschirm verloren. Laut Polizei habe er einen anderen Springer gestreift. Er trieb ab und stürzte nahe eines Pools vor die Apartment-Anlage „Las Dalias“. Schwer verletzt – Rückenverletzungen – wurde der Mann ins San Roque Krankenhaus von Maspalomas gebracht. Weiterlesen …
Asteroid: Gran Canaria rast durchs All
… rund 620 000 bekannte Asteroiden sausen durch unser Sonnensystem und umkreisen mit uns die Sonne. Einer dieser Stein-Eisen-Eis-Klumpen mit der Nummer „353595 „, mit einem Durchmesser von vier Kilometern, wurde 24. August 2005 von einem Observatorium auf Mallorca entdeckt. Dann verschwand er, tauchte am 4. Oktober 2011 aber wieder auf. Die Internationale Astronomische Union gab ihm nun einen Namen: Grancanaria!Der Name schreibt sich zusammen, weil das Protokoll der IAU keine Leerzeichen erlaubt.
Seine Umlaufbahn – er kreist zwischen den Planeten Mars und Jupiter – ist leicht elliptisch und variiert zwischen 2,6 und 3,8 Astronomischen Einheiten (1 AE entspricht 150 000 Millionen Metern). Eine Umkreisung um die Sonne dauert 5,7 Erden-Jahre.








