300 illegale Wohnung vermietet
… 300 Wohnungen, Apartments oder Bungalows werden im Süden von Gran Canaria illegal an Touristen vermietet. Laut Verband der touristischen Apartments und Bungalows (AEBAT) entgehen durch diese Schwarzvermietung der Insel offizielle Einnahmen von 28 Millionen Euro pro Jahr – unter anderem gibt es seit Jahren Beschwerden, auch vom Finanzamt, dass der Staat nichts dagegen unternimmt.
Statt Tomaten: La Aldea bietet „Urlaub auf den Bauernhof“
Auch die Gemeinde La Aldea („Das Dorf“) will nun in den Tourismus einsteigen und finanziell voran kommen. In den kommenden Monaten sollen die einstigen Wohnheime der Mitarbeiter auf den Tomatenfeldern des Ortes in Hotels umgestaltet werden. Denn zur Zeit leidet der Ort darunter, dass zwar Touristen auf dem Weg vom Norden zum Süden durch den Ort fahren, aber niemand da bleibt. Um den Mangel abzustellen, sollen nun zwei Hotels und ein Ferienhaus entstehe, welche zusammen über 150 Betten verfügen sollen. „Unsere Wirtschaft wird weiter von der Landwirtschaft abhängig, aber wir müssen uns auch andere, zusätzliche Möglichkeiten suchen“, sagt der Bürgermeister José Miguel Rodríguez. Eine Möglichkeit ist die neue Form des „Agra-Tourismus“ – Touristen lernen landwirtschaftliche Arbeiten kennen (in Deutschland sagt man „Urlaub auf dem Bauernhof“).
3 000 Bewerber: Marine und Luftwaffe sind heiß begeht
In Zeiten von fehlenden Arbeitsplätzen gibt es einen wahren Run auf Jobs in der Armee: Fast 3 000 Bewerber gab es in diesem Jahr auf 21 Plätze – die auf den Kanaren zu vergeben waren. Das Verteidigungsministerium teilte heute mit, dass es elf Jobs bei der Marine – einen beim Marine Corps und zehn weitere auf den entsprechenden Schiffen und zehn bei den verschiedenen Einheiten der Luftwaffe zu besetzen gibt. Alle Stellen sind auf Gran Canaria ausgeschrieben gewesen. 2 929 Freiwillige der Kanaren haben sich beworben. Die meisten Bewerber (2 260, davon 347 Frauen) kamen aus der Provinz Las Palmas (u.a. Gran Canaria). Die Provinz Santa Cruz de Tenerife schickt 669 Kandidaten (davon 78 Frauen) ins Rennen. In ganz Spanien bewerben sich in diesem Jahr 40 000 Menschen auf 2 000 zu vergebende Jobs bei Armee und Marine.
Neue Bilder auf insel-grancanaria.com
Eine kurze Information in eigener Sache: Ab heute werden Texte auch mit Agenturfotos illustriert. Das liegt nicht daran, dass wir im Geld schwimmen. Schön wäre es, die Seite ist und bleibt ein Hobby, welches Geld kostet und keins einbringt. Allerdings ist es seit heute möglich, als nicht-kommerzieller Blog, diverse (nun lizenzfreie) Bilder der Agentur „Getty“ in die eigene Seite einzubinden. Diese Bilder, so wie unten, sind daran zu erkennen, dass der Quellennachweis „Getty“ zu sehen ist und auch deren Verlinkungen automatisch angezeigt werden. Allerdings kann es vorkommen, dass die Getty-Bilder kurzzeitig mit Werbung versehen werden – dies hat mit unserer Seite nichts zu tun – sondern wird von der Agentur automatisch eingespielt.
Primär werden wir, wie bisher, auf eigenes und aktuelles Bildmaterial setzen und im Einzelfall Illustrationsfotos auch wie bisher lizenzfrei von der Wikipedia nutzen.
La Aldea Baustelle: Hungerstreiks bringen 26 Millionen
26 Millionen Euro stellt die Inselregierung für Infrastruktur-Baumaßnahmen rund um La Aldea bereit. Mit dem Geld können Brücken und Straßen weiter finanziert werden, um das Gebiet besser an das Fernstraßennetz von GC anzuschließen. Denn La Aldea ist das größte Tomatenanbaugebiet im Südwesten der Insel. Allerdings gibt es derzeit nur eine enge und kurvenreiche Küstenstraße nach Agaete – ständig gibt es Unfälle. Seit drei Jahren wird daher an einer Schnellstraße gebaut, die 100 Millionen Euro kosten wird. Grund für den recht heftigen Preis: Wegen der Topografie sind verhältnismäßig viele Brücken und Tunnels nötig. Allerdings standen zuletzt die Gelder auf Grund der Wirtschaftskrise in Frage, der Bau ruhte. Zahlreiche Protestaktionen der Anwohner und auch einige Hungerstreiks haben nun zum Umdenken der Regierung geführt…
Wer wird Carnaval-Königin in Maspalomas?
… hier sind die sechs Kandidatinnen im Video!
1974: Der erste Karneval war ein „Fest des Winters“
… zog 1974, also vor genau 40 Jahren, der erste kleine Karnevalszug durch die touristische Gemeinde von Maspalomas.

In der Franco-Diktatur war Karneval allerdings verboten, deswegen nannte man das Fest anders. Die Narren feierten damals unter dem Motto: „Fest des Winters“! Als dann 1975 Franco starb, durfte ab 1976 das närrische Treiben auch als Karneval bezeichnet. An der ersten Parade nahmen Folkloregruppen teil, die auf Ochsenkarren und geschmückten Autos durch die Stadt fuhren. Die Hauptveranstaltungen gab es in einem Circus-Zelt, dass neben dem nagelneuen Einkaufszentrum Kasbah errichtet wurde.
Tödlicher Unfall auf der GC-1
Auch wenn auf den Autobahnen in Gran Canaria nicht soviel Betrieb ist wie in Deutschland: Auf der Straße hat man als Fußgänger nichts zu suchen! Auf der GC-1 kam es gestern A- gegen 20.50 Uhr – auf Höhe von El Doctoral zu einem tödlichen Unfall. Ein bislang noch nicht identifiziertes Mann wurde von einem Auto erfasst, als er die Fahrbahn überquerte. Die rasch eintreffenden Einsatzkräfte konnten für den Mann nichts mehr tun. Bis in die späten Abendstunden kam es zu Staus und Behinderungen…


Von wegen, Deutschland ist führend in Sachen erneuerbarer Energien und Stromsparen! Schon öfter haben wir über hochmoderne Anlagen auf den Kanaren geschrieben. Nun können wir nachlegen: Das Versorgungsunternehmen Endesa hat drei Stromspreicher-Kraftwerke auf La Gomera, La Palma und Gran Canaria in Betrieb genommen. Die ersten in Spanien überhaupt. Durch die neue Technologie kann überschüssige Energie aus Wind- und Solaranlagen gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden.

