Neue Domain: insel-grancanaria.com
So, alles neu macht der Januar: Endlich gibt es für diese Seite auch einen vernünftigen Domain-Namen. Nachdem „nepigc.wordpress.com“ ja nicht so wirklich einfach zu merken war, lautet der neue Domain-Name dieser Seite nun: „insel-grancanaria.com“. Dies sollte sich recht leicht merken lassen. Also, probiert es mal aus – es gibt immer viel zu lesen dort!
Unwetter auf Gran Canaria
Update: Seit 11 Uhr schneit es im Gebirge. Die Wälder rund um Artenara sind bereits weiß Unglaublich, dass hatten wir seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Dazu ist es mit 1 Grad extrem kalt. Auch der Pico de Las Nieves hat eine Schneekuppe bekommen – 4 Zentimeter liegen bereits. Auf Teneriffa wurden die Zufahrten zum Teide gesperrt. Im Hafen von La Santana auf Lanzarote gab es Wellen von zehn Metern Höhe.
Was für eine Nacht! Solch ein „tolles“ Unwetter hat es schon lange nicht mehr im Süden von Gran Canaria gegeben. Schon am Tag zogen ja die Wolken auf – selbst am Morgen war es erstmals seit Wochen wieder leicht wolkig. Doch was dann in der Nacht über Maspalomas, Playa del Ingles und andere Orte im Süden losbrach, war so nicht vorherzusehen! Weiterlesen …
Kutschfahrten in Las Palmas
Was haben Städte wie Wien, Dresden oder Prag gemeinsam? Richtig, all diese touristischen Orte lassen sich via Pferdekutsche erkunden. Seit heute werden Kutschfahrten auch in Las Palmas angeboten. Am Park Santa Catalina warten die (vorerst) drei Kutschen auf Gäste. Für zwei Euro geht es durch den Park – für einen Aufschlag kann man auch weiter fahren.
Las Palmas im „Weihnachtstrubel“
Das letzte Wochenende vor „Weihnachten“ und in Las Palmas ist der Teufel los! Wie schon jüngst hier geschrieben, gibt es ja auf den Kanaren die Geschenke erst am Drei-Königs-Tag, also am Montag. Und entsprechend voll waren gestern auch die Läden! Mit Tüten bepackt stürzten sich die Canarios in Las Palmas zum Beispiel in die Kaufhäuser. Heute wird es, zumindest in LPA wo einige Läden geöffnet haben, ähnlich sein.
Anderen Orts in LPA war ebenfalls viel los, etwa in der Sandstadt, die ab Montag geschlossen sein wird. Am Strand von Las Canteras (St. Catalina), sind die Motive aus Sand noch zu bewundern. Allerdings haben Wind und Regen im vergangenen Monat schon einiges von der Pracht ins Rutschen kommen lassen. Doch vor allem die Touristen wollen sich die Sandstadt nicht entgehen lassen.
Wenige Meter weiter, im Park von Santa Catalina, schlagen Botanik-Herzen höher: Besteht Weihnachtsdekoration in Deutschland meist aus Christbäumen und bunten Lichterketten, blühen im Park tausende leuchtendrote Weihnachtssterne unter den Palmen und alten Bäumen.
Wer sonst noch was erleben will das Wochenende in Las Palmas: Im Park Sant Telmo läuft die große Handwerkermesse – anders als in Deutschland präsentieren sich dort tatsächlich kleine Handwerker mit ihren Fähigkeiten und Arbeiten – und keine Firmen.
Am Hafen vor der El Muelle liegt derzeit die Aida Stella, die World und – für Deutsche vielleicht interessant – die Gorch Fock. Das Segelschulschiff der Bundesmarine überwintert ja auf den Kanaren und hat Las Palmas als „Heimathafen“ erwählt…
Der Himmel glüht: Silvesterparty in Maspalomas
Willkommen im Jahr 2014! Hier auf Gran Canaria gab es die wohl größte Silvesterparty in Maspalomas. Ausgerichtet vom spanischen TV-Sender tve, wurde sie im ganzen Land ab 23 Uhr live gesendet. Ein buntes Unterhaltungsprogramm, Live-Bands – u.a. mit dem spanische Grand-Prix-Song von 2013 -, aber auch die spanische Kandidatin der Miss Universum versüßten den tausenden Gästen vor dem Faro die Zeit bis Mitternacht. Der Faro selbst war perfekt illusioniert, entweder rot oder grün angestrahlt, mit Mustern überzogen oder war – das war das eigentliche Highligt – während einer 3D-Lichtershow auf einer Zeitreise von seiner Erbauung bis in die Gegenwart zu beobachten.
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Strandprobleme und kein Ende
Es ist immer das Gleiche: Sturm aus Süden bringt nix Gutes für die Strände von Playa del Ingles oder Maspalomas. Die vergangenen Tage und Wochen stehen dafür exemplarisch. Der Strand von Maspalomas war bis zu den Holzplanken am Oasis verschwunden und gab einer Geröllwüste Platz. Das ist nun zum Glück vorbei: Mit Raupen wird frischer Sand aus Las Palmas – dort gibt es zuviel – in Maspalomas verteilt. Auf rund 400 Metern Länge und einer Breite von 30 Metern liegt nun frischer Sand.
Traurig wird es, wenn man Richtung Playa weiterläuft: Dass Kiosk Nr. 3 schon seit Jahren auf Felsen steht, ist nicht neu – aber auch Kiosk Nr. 7 wird nur noch notdürftig auf Felsen gehalten, der „Strand“ liegt dahinter und wird immer kleiner. Steine an Steine Folgen Richtung Playa. Bildete sich an der Süd-Ost-Spitze in den vergangenen Jahren eine neue, sandige Landzunge, ist diese seit dieser Woche wieder verschwunden. Dafür gibt es auf dem Weg nach Playa einen neuen Salzsee, der bei Flut immer wieder neu gefüllt wird und zur Zeit gar nicht mehr abläuft – rund 300 Meter lang und 20 Meter breit, zwischen Strand und Dünen.
Die Ranger haben alle Hände voll zu tun, versetzen Markierungen und richten vom Sturm umgeworfene Schilder neu auf.
Ob der gesamte Strand, wie in Maspalomas, gerettet werden kann, darf bezweifelt werden. Vieles wird die Strömung und der Wind richten und verwehen – doch immer wieder beleibt festzustellen: Die Küste ist unberechenbar und verändert sich ständig.
Öl-Tanker havariert: Kanaren fürchten um ihre Küsten
Angst auf den Kanaren: Denn ein Öltanker ist vor der Küste Marokkos, 200 Kilometer östlich der Kanaren, bereits – wie erst heute bekannt wurde – am Montag auf Grund gelaufen (Video unten). Der 114 Meter lange Tanker „Silver Laayoune“ fuhr unter marokkanischer Flagge, als er beim Einlaufen und den Hafen von Tan Tan (Marokko) bei schwerem Stürmend Regen gegen einen Felsen donnerte und auf Grund lief. Er hatte 5 000 Liter Schweröl geladen, welches in Teneriffa für ein Kraftwerk im afrikanischen Nachbarstaat bestimmt war. Dieses Kraftwerk wurde mit kanarischer Hilfe errichtet, um Marokko vom Bau eines Atomkraftwerkes abzuhalten.
Da Schiff ist nun manövrierunfähig. Die Regierung der Kanaren kritisiert, dass sie von den marokkanischen Behörden noch immer nicht ausreichend informiert wurde. Bislang ist unklar, ob alle Maßnahmen ergriffen wurden, damit der Tanker nicht auseinanderbricht. Sollte dies passieren, würde ein Ölteppich von der afrikanischen Küste direkte auf die östlichen kanarischen Strände treiben – also auch auf Gran Canaria.








