7 Tonnen Felsen stürzt bei Arguineguin ab
Rummms! Erst war es nur ein leises Bröseln, was aus der natürlichen Mauer in der Nähe des Hotels Sunwing in Arguineguin zu beobachten war. Doch dann ging es ganz schnell: Verschieden große Felsbrocken lösten sich plötzlich aus der Wand und krachten nach unten. Einer traf ein parkendes Auto. Der größte Kollos war satte 7 Tonnen schwer und traf den hintern Teil des Wagens. Die Besitzer waren zu dieser Zeit zum Glück einkaufen. Ein herbeigerufener Traktor aus Mogán schleppte die Felsen zu einer sicheren Ablagestelle.Maspalomas: Strandabschnitt wird umgebaut
Endlich eine Einigung! Am Montag kam es in der Eigentümerversammlung vom Shoppingcenter Oasis endlich zur Einigung. Neunzehn Eigentümer sprachen sich für den Abriss der alten Shoppinganlage aus. Auch der anschließende Neuaufbau des Centers wurde beschlossen. Nur vier Eigner stimmten dagegen, zwei enthielten sich. Damit ist nun der Weg frei, für die komplette Umgestaltung des Abschnittes zwischen Leuchtturm und „La Charca“ (der Lagune).
516 Mio. Euro: Sanierungsplan für Süden Gran Canarias steht
Finanzkrise hin oder her: Die Sanierung im Süden Gran Canarias – von Maspalomas bis hin nach Playa del Ingles – kommt in Schwung. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, gab nun den Startschuss für die umfangreichen Erneuerungen: „Die größte Herausforderung der nächsten Dekade ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusbranche zu verbessern“, sagte er. 516 Millionen Euro sollen nun investiert werden! Weiterlesen …
Badeverbot in Playa del Ingles
Wer es noch nicht wusste: Genau an der Stelle, an der sich die Strände von Maspalomas und Playa del Inges treffen – diese zauberhafte Ecke an den Dünen – herrscht absolutes Badeverbot! Da sich niemand daran hält, wohl weil es auch niemand weiß (mir war es zumindest auch neu), werden nun von der Verwaltung neue Warnschilder aufgestellt. Die unterschiedlichen Meeresströmungen bei Ebbe und Flut seien äußerst gefährlich…
El Hierro: Vulkan gibt keine Ruhe
Von wegen erloschen! Der Vulkan auf El Hierro meldet sich immer wieder zu „Wort“. In den vergangenen 10 Tagen gab es zwei größere Bebenserien, die letzte gestern. Innerhalb von 10 Stunden hat sich die gewaltige Energie entladen: 20 Erdbeben wurden gemessen. Fünf Beben erreichen eine Stärke von über 2, das stärkste wurde mit 2,8 gemessen – „feinfühlige“ Menschen konnten also etwas merken. Weiterlesen …
1989: Helio-Centrum bei Maspalomas gesprengt
Schauen wir heute mal in die Geschichte von Maspaloas zurück: Da, wo sich hohe Sandberge zwischen den Bungalow-Anlagen von Maspalomas (Campo Golf) und dem Faro auftürmen, stand bis 1989 ein riesiger Hotelkomplex und ein „Sonnen-Heilzentrum“. Beide mussten letztlich weggesprengt werden. Kaum etwas erinnert heute an diesen Albtraum mitten im Schutzgebiet der „Laguna La Charca“. Hier ist die Geschichte der Bauten zu finden:
Das Unternehmen „Central Heliotherapie“ wurde von der Inselregierung im Juni 1989 gezwungen, sein im Bau befindliches „Dunas Hotel“ mit 240 Zimmer sofort abzureißen. Auch das „Sonnen-Heilzentrum“ musste dem Erdboden gleich gemacht werden. Der Bauherr hatte seine Bauten illegal in die Dünen des sensiblen Ökosystems in Maspalomas errichtet. Die Abrisskosten musste die Kette selbst zahlen. Mit der Sprengung endete ein 10-jähriger Rechtstreit, der bis vor den Obersten spanischen Gerichtshof kam.

Am 5. Juni 1989, dem Weltnaturschutztag, wurde das „Hotel Dunas“ abgerissen. Das halbfertige Gebäude stand unmittelbar an der Lagune. Im November wurde dann auch das Heliotherapie-Zentrum weggerissen, das ebenfalls innerhalb der Schutzzone stand. Beide sollten Luxus-Touristen zur Verfügung stehen, die in unmittelbarer Nähe zu den Dünen und dem Meer sich erholen wollten. Schon während des Baus kam es aber immer wieder zu Problemen, da der Sand hartnäckig in den Rohbau eindrang. Riesige Windfänger und Sträucher rund um die Anlage wurden geplant, zum Glück aber nie realisiert.
In den Jahren nach 1989 wurden diverse Straßen entfernt, die zu Einrichtungen innerhalb des Reservats führten. Nur wenig erinnert heute noch an die beiden gigantischen Anlagen. Bis zum Jahr 2000 wurden rund um die Lagune riesige Mengen Bauschutt und Müll entfernt. Schon vier Jahre nach dem „Rückbau“ konnte die Wiederherstellung der ursprünglichen Dünenlandschaft und Dünendynamik vermeldet werden. Einzig rund um die „Kamelfarm“ sind heute noch ein paar Überbleibsel aus der Hotel-Zeit zu finden – Betonbröckchen, Glas und anderes.
Wer etwas über die Entstehung der gigantischen Dünen von Maspalomas erfahren will, sollte hier mal klicken.
El Hierro: Vulkan blubbert wieder
Er ist einfach nicht tot zu bekommen: Nachdem die Eruption des Vulkanes im Süden der Kanareninsel El Hierro vor Kurzem offiziell als beendet und erloschen erklärt wurden, rumort es nun wieder heftiger. Seit einigen Tagen gibt es immer wieder kleine Erdbeben, heute nun sogar – mit Stärken von 1,4 und 1,0 – etwas stärkere Beben. Sie befinden sich in einem Bereich von 15 bis 1,3 Kilometern Tiefe. Auch treten seit heute morgen wieder giftige Gase aus dem Unterwasser-Schlot – die ersten toten Fische wurden gesichtet. In den kommenden Tagen soll ein Forschungsschiff Unterwasseraufnahmen einholen – damit scheint bestätigt: Totgesagte leben länger!
Bahn Projekt von Gran Canaria wackelt
Hüh und Hott – so geht es seit Jahren beim geplanten 48 Kilometer langen Bahnprojekt zwischen Las Palmas und Maspalomas. Nachdem vor wenigen Tagen alle Signale auf „Grün“ standen, ziehen nun wieder Wolken am Finanzhimmel auf. Spanien ist bekanntlich finanziell in Schwierigkeiten – der Haushalt wird monatlich zusammengestuzt. Nun hat die Regierung wieder Kürzungen von 700 Millionen bis 1 Milliarde Euro verkündet. Für Gran Canaria heißt das: Mindestens 30 Millionen Euro weniger Einnahmen. Ohnehin wird auch auf den Kanaren zur Zeit massiv gespart. Noch will sich niemand offiziell vom Bahnprojekt lösen, aber die Gerüchteküche brodelt. Weiterlesen …



