Schnelles Internet kommt im Süd-Osten
Verrückt: Es ist noch keine zwei Wochen her, da schrieben wir, dass Hotelverbände und Regierung sich über die mangelnde Internet-Infrastruktur im Süden von Gran Canaria beschwerten und darauf hinwiesen, dass Teneriffa (als schärfster kanarischer Konkurrent) deutlich attraktiver geworden ist, da tut sich was! Die Telefonica teilt mit, dass sie Glasfaser im Süden ziehen will. Im Südosten sollen unter anderem 43 500 Wohnen ausgestattet werden. Rund 5 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Die Gemeinden Santa Lucia, Ingenio und Agüimes wollen ihrerseits die Arbeiten weitestgehend unterstützen – etwas bei Erdarbeiten. 100 MB/sek sollen dann schon bis zum Jahresende möglich sein. Das völlig neu installierte Netz kann später auch nach Playa bzw. Maspalomas fortgeführt werden.
Nepi’s Gran Canaria nun auch als App!
Jetzt gibt es die Facebook-Site von „Nepi’s Gran Canaria“ auch als offizielle App für’s Smartphone!
Egal ob iPhone, Android-Handy oder Windows-Smartphone: Alle Neuigkeiten, Fotos, Bauprojekte und Ereignisse landen so direkt in der Hosentasche. Wann immer es etwas Neues gibt, klingelt’s auf dem Smartphone. Die Gran-Canaria-App sorgt immer für den direkten Draht auf die beliebte Urlaubsinsel!
Am einfachsten geht es über diesen QR-Code zur App oder ihr loggt euch bei Facebook auf der „Nepi’s Gran Canaria“-Seite ein.
Überflieger: Ryanair knapp hinter Binter
… begann der irische Billigflieger Ryanair im Jahr 2009, den Flughafen Gando anzufliegen. 113 000 Passiere landeten und starteten damals auf GC in einem Ryanair-Flugzeug – 2010 waren es bereits über 600 000. Inzwischen kommen jedes Jahr über 1,1 Millionen Reisende mit Ryanari. Die Iren sind damit nach der regionalen „Binter Canarias“ die zweitstärkste Airline auf Gran Canaria. Noch, denn Norwegian arbeitet sich langsam aber sicher nach vorn.
Grundstück gekauft: Wasserpark im Süden kommt!
Kleine Aktualisierung: Anfang 2016 soll der Park eröffnet werden und 7 500 Besucher gleichzeitig aufnehmen können. Die Planungen für die Gestaltung der Freizeitpark-Projektes beginnt am kommenden Montag.
Na endlich! In den vergangenen Wochen sah es ja so aus, als würde der Themenpark „Poema del Mar“ – ähnlich wie der Siam Park auf Teneriffa – nicht mehr kommen. Doch nun geht es mit voller Wucht los! Heute morgen hat der deutsche Großinvestor auf den Kanaren, Weiterlesen …
Erneut Erdbeben bei Gran Canaria
Update vom 23.02.2014: Um 10:08 Uhr (11:08 Uhr in Deutschland) – bebte die Erde erneut zwischen Teneriffa und Gran Canaria, fast an der gleichen Stelle. Diesmal mit einer Stärke von 2,1.
Eigentlich wollten wir nicht mehr über „kleine“ Erdbeben berichten. Und ein 1,8 Beben stufen wir als harmlos ein, da es kaum bis gar nicht spürbar ist. Warum dann doch? Weil es heute morgen, um genau 6 Uhr kanarischer Zeit (7 Uhr in Deutschland) wieder rund 30 Kilometer vor der Westküste von Gran Canaria stattgefunden hat. Bereits am 30. Januar wackelte es hier mit 3,1 zwischen GranCan und Teneriffa. Zuvor war es über Monate ruhig geblieben. Das neuerliche Beben zeigt wohl zweierlei: Zum einen ist auch Gran Canaria nicht sicher vor Erdbeben – auch wenn Vulkanausbrüche wohl als ausgeschlossen abgebucht werden können. Zum anderen wird noch einmal deutlich, dass die gesamten Kanarischen Inseln ein seismisch hoch aktives Gebiet sind. Gestützt wird durch solch ein Beben wie heute morgen die These, dass vom afrikanischen Festland ein Magma-Kanal bis nach Gran Canaria verläuft, der am bisherigen Hotspot El Hierro – der jüngsten Kanaren Insel – endet. Und auch, wie am Beispiel des Eldiscreto zu sehen, durchbricht.
GC1: Autobahn wird aufgehübscht
… lässt die Inselregierung die Flächen entlang der Autobahn GC-1 zwischen Flughafen Gando und Mogán reinigen. Denn für viele Urlauber ist die Strecke das Eintrittstor zur Insel und der erste Eindruck von Gran Canaria. Müll, alte Tomatenfelder und Ruinen trüben das gewünschte Bild allerdings. Nun sollen die Randzonen entlang der GC-1 verschönert werden – dafür stehen 6 Millionen Euro bereit.
Cindy aus Deutschland: Neue Karneval-Königin in Las Palmas?
Süße 18 Jahre jung, Modell, bald Studentin – Deutsch-Spanierin. Und am Sonntag vielleicht schon die neue Karnevals-Königin von Las Palmas! Dann wird nämlich die Krone in Las Palmas, im Parque Santa Catalina, für dieses Jahr verliehen.
Ihre Mutter verliebte sich in ihren Vater, als der auf den kanarischen Inseln einst Urlaub machte. Ihre Kindheit verlebte sie zweisprachig – lebte zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr in Deutschland. „Ich habe drei Jahre im Sauerland, Schmallenberg, gelebt“, erzählt die junge Frau. Dann zog sie wieder zurück nach Gran Canaria, ging in Las Palmas auf die Internationale Deutsche Schule. „Dort habe ich letztes Jahr mein Abitur gemacht. Ich werde Ende September wieder nach Deutschland umziehen.“ Wohin genau, das wisse sie noch nicht, denn das hänge davon ab, in welcher Stadt sie einen Studienplatz (Journalistik / Kommunikationswissenschaften) bekommt. Sie freue sich aber schon auf ihr neues Leben in Deutschland, auch weil sie dort Familie hat. Weiterlesen …
Grippewelle: Kliniken in Las Palmas verschieben OPs
Verrückte Welt: Während es in Deutschland laue 10 Grad und Sonne gibt, fiel am Wochenende auf Gran Canaria Schnee und immer wieder kommt es zu heftigen Winter-Unwetter. Während in Deutschland die Grippe-Viren sich kaum verbreiten können, keuchen die Canarios diesen Winter so stark, wie lange nicht mehr!
Derzeit hat die Grippewelle in der Hauptstadt Las Palmas offenbar ihren Höhepunkt erreicht. Die Akut-Krankenhäuser sind überfüllt und an ihrer Kapazitätsgrenze angekommen. Der kanarische Gesundheitsdienst überweist Patienten bereits an private Kliniken. In diesem Jahr sei die Grippe besonders hartnäckig und ansteckend. Deshalb hat nun das Ministerium für Gesundheitswesen der Kanaren angewiesen, das „Nicht-Notfall-Operationen“ verschoben werden sollen. Patienten berichten, dass ihre Termine um mindestens „zwei Wochen verschoben wurden.“ Das Ministerium will auf diese Weise mehr Bettenkapazitäten für schwere Grippe-Fälle schaffen.
Vor allem ältere Menschen und Diabetiker seien in diesem Jahr vom Virus infiziert worden – die am generell häufigsten Betroffene Zielgruppe. Eine Impfung gegen die Grippe zum jetzigen Zeitpunkt sei allerdings nicht mehr sinnvoll. Allein in Las Palmas wurden in der zweiten Februar-Woche 120 Fälle nachgewiesen. Grippe tritt schlagartig auf: Fieber, Kreislaufbeschwerden, Mattheit…
Für Touristen gelten die üblichen „Spielregeln“ wie in Deutschland: Von infizierten Personen möglichst fern bleiben und Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen… Obst, Gemüse und frische Luft ist auf den Kanaren ja selbstredend.
Vulkan-Forschungsschiff auf dem Weg nach El Hierro
Das Forschungsschiff „Angels Alvariño“ kommt zurück nach El Hierro. Das Schiff wird ab 4. März 20 Tage lang den Unterwasservulkan an der Südküste vor El Hierro untersuchen und physikalisch-chemische und biologische Bedingungen analysieren.
Auch diesmal sollen hochauflösende Bilder vom Vulkankegel gemacht werden – aber auch erkundet werden, wie viele Nebenschlote es bei der Eruption Ende 2011 / Anfang 2012 gab und diese genau kartiert werden, so das spanische Institut für Ozeanographie (IEO).
Auch die Forschungsboje soll direkt über dem weiterhin aktiven Vulkan gesetzt werden. Diese soll künftig die Aktivitäten überwachen und ständig Messungen durchführen – deren Ergebnisse alle drei Stunden an das Ozeanografische Zentrum auf Teneriffa senden. Die Boje soll insbesondere die Temperatur, den Salzgehalt, die Sauerstoffkonzentration, den Kohlenstoffdioxidgehalt und den pH-Wert des direkt über dem Vulkan befindlichen Wassers überprüfen.
Finanziert werden die Forschungen vom spanischen Wissenschaftsministerium, gefördert durch EFRE-Mittel der EU.
Die „Angels Alvariño“ ist das modernste und anspruchsvollste ozeanographische Forschungsschiff Spaniens. Es wird anlässlich der Hundertjahrfeier des IEO zwei Tage lang während zweier „Tage der offenen Tür“ am 8. März im Hafen Puerto de la Estaca (El Hierro) und am 24. März im Hafen von Los Cristianos auf Teneriffa zu besichtigen sein.
Der Untersee-Vulkan Eldiscreto schaffte es bis auf eine Höhe von 87 Meter unter der Wasseroberfläche ist. Berechnungen ergaben, dass während der Eruption 329 Millionen Kubikmeter Lava ausgetreten sind. Das Meeresschutzgebiet Mar de Calma, welches vor allem bei Tauchern sehr beliebt ist, war stark in Mitleidenschaft gezogen. Über Wochen wurde das Gebiet gesperrt – auf Grund der Säure im Wasser gab es kaum noch Fische.
„Quallen“-Alarm auf den Kanaren

Foto: Wikipedia
Autsch! Es ist wie ein Peitschenschlag, dann brennt es nur noch: Der Stich einer Qualle kann bestenfalls schmerzvoll sein. Schlimmstenfalls reagiert man allergisch und braucht einen Arzt. Zur Zeit ist es mal wieder soweit: Quallenalarm an den Küsten! Auch vor Playa del Ingles wurden wieder Quallen entdeckt. Kein Wunder: Die Winterstürme haben das Meer aufgewühlt, die Strömung trieb die Biester dann ans nahe Ufer. Doch meist handelt es sich gar nicht um Quallen. Die kleinen Angreifer sind im häufigsten Fall portugiesische Galeeren (Physalia physalis) und die gehören zu den Nesseltieren (was für das betroffene Opfer völlig egal ist). Von Januar bis Anfang März werden sie durch die starken Wasserbewegungen zu den Kanaren gespült. Da hilft es auch nicht, das Karavellen schwimmen können.
Für den Hinterkopf: Quallen haben einen anderen Körperbau – bilden eine Art Glocke mit „baumelnden“ Tentakeln darunter. Eine Galeere hingegen sieht eher aus wie eine bläuliche schimmernde, sackartige Blase mit Tentakeln, die bis zu 50 (!) Meter lang sein können. Zudem sind diese Polypen organisiert, schwimmen dicht beieinander. Denn manche kümmern sich um die Aufzucht des Nachwuchses – andere sind für die Verteidigung der Gruppe zuständig. Weiterlesen …








